Sie wollte außerdem über die seit einem halben Jahr geltenden neuen Regeln sprechen und ein Feedback über Aktionen einholen. „Die Toiletten wurden verschönt, es gab neue Spiegel, Hygieneartikel lagen aus und Bilder hingen an der Wand“, beschreibt die Schulleiterin den Zustand, der nicht lange hielt. Bald waren die Hygieneartikel geklaut, Bilder zerstört und die Toiletten fürs Vapen blockiert. Was die SuS da umtreibt, darauf erhielt Christina Köhn keine Antwort.

Vorgestellt hatten sich auch die Sporthelferinnen Leyla Dogdu, Lea Meyer und Leonie Szymczak, die dienstags für Mädchen, mittwochs für Jungen und donnerstags für alle bewegte Pausen anbieten. Auf das im letzten Schuljahr erstmalig ausgetragene Sportturnier gab es indes unterschiedliche Resonanz. Während die SuS der Jahrgangsstufen 5-7 überwiegend begeistert waren, ging der Daumen bei vielen der Acht- bis ZehntklässlerInnen nach unten.

Themen wie Handy- und Jogginghosenverbot brannten den älteren SuS stärker unter den Nägeln als den jüngeren. Gleichwohl ändert sich hier nichts: „Nur 30 Prozent wollen eine Jogginghose tragen. Das reicht nicht, um diese Regel wieder aufzuheben“, so die Schulleiterin. Auch das Handy bleibt weiterhin in der Schultasche. „Es werden zu viele unerlaubte Sachen gemacht: fotografiert, gefilmt, gemobbt“, erklärt Christina Köhn.

Noch in Arbeit ist die Schulhofuhr. Weitere Wünsche? „Mehr Sitzgelegenheiten auf dem Schulhof“, schlägt eine Schülerin vor. Die nächste SchülerInnenversammlung ist im zweiten Halbjahr geplant. Dann gibt es vielleicht nicht nur eine Uhr, sondern auch viele Vorschläge für einen neuen Schulnamen.

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